Autor:Boy Lornsen

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Boy Lornsen (1922–1995), in Keitum auf Sylt geboren, hat dem Kinderbuch einen Roboter gegeben, der Angst vor der Prüfung hat, und ein Fahrzeug, das fliegt, schwimmt und tütet. Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ist Werkstatt und Reise, kein Wunder hinter Glas.

Leben

Inselfriese, Krieg als Flieger und Funker, danach Bildhauerei in Hannover, Meister im Steinmetzhandwerk: Der Umweg ist diese Werkbank. Das erste Buch erscheint 1967, spät für eine Erstling, genau für einen Mann, der schrauben kann, bevor er erzählt. Ab 1980 wieder das Großelternhaus auf Sylt. Er starb dort, als Robbi und Tobbi ihn schon zum Namen der Kindheit gemacht hatten.

Wirkung

Lornsen hat die Technik in die Kinderliteratur geholt, ohne sie zu fürchten und ohne sie zu vergöttern. Das Fliewatüüt ist tauglich, nicht elegant; die Roboterprüfung ist ein Amt, das man bestehen kann, wenn ein Junge mitbaut. Die Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis 1968 und die Fernsehspiele der frühen siebziger Jahre haben den Blechfreund unzertrennlich gemacht.

Die Erinnerung hat das Buch oft heiterer gefärbt, als die Seiten sind, auf denen der Motor aussetzt und die Kommission wartet. Wer Lornsen nur als Verfasser eines Fernsehrituels kennt, unterschlägt den Steinmetz, der das Blech ernst nimmt. Plattdeutsche Texte und spätere Kinderbücher sind daneben geblieben; das Fliewatüüt trägt den Namen.

Werke

In Auswahl außerdem: Jakobus Nimmersatt, Feuer im Nacken.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.