Autor:B. Traven

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B. Traven (gestorben 1969) schrieb auf Deutsch und verschwand hinter dem Namen. Das Totenschiff handelt nicht vom Abenteuer der Fahrt, sondern vom Recht: Wer keine Papiere hat, ist für den Staat niemand.

Leben

Die Herkunft ist der Umweg. Ob Otto Feige aus Schwiebus, ob der Münchner Anarchist Ret Marut: Traven hat die Lebensgeschichte verweigert und in Mexiko gelebt, wo er 1969 starb. Das Totenschiff erschien 1926 bei der Büchergilde Gutenberg; der Mann ohne Ausweis war das Material, nicht das Geheimnis um den Verfasser.

Wirkung

Traven hat aus der Seemannsgeschichte eine Anklage gegen den Ausweis gemacht. Die Freiheit, von der die Sieger des Krieges sprachen, erscheint als Mauer um das feste Land: drinnen das Zuchthaus der Nummerierten, draußen das Schiff der Staatenlosen. Der Ton ist sarkastisch, näher bei Georg Büchner als bei der Abenteuerliteratur, in die man ihn oft gestellt hat.

Das Buch wirkte in der Weimarer Republik als Sozialroman der Büchergilde und blieb nach 1945 lesbar, weil die Papiere nicht verschwunden waren. Die Verfilmung von 1959 rückte näher an das Abenteuer als an das Konsulat. Wer nach 1926 über Ausbeutung auf See spricht, kommt an der Yorikke nicht vorbei.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Schatz der Sierra Madre, Die Baumwollpflücker, Der Karren.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.