Autor:Richard Adams

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Richard Adams (1920–2016), in Newbury in Berkshire geboren, hat dem Tierepos den Ernst gegeben, in dem Kaninchen Körper, Instinkt und eine eigene Mythologie haben. Unten am Fluss schickt eine Gruppe Wildtiere aus einem zum Tode verurteilten Bau auf den Hügel Watership Down; wer ein Bilderbuch erwartet, trifft Gewalt und Totale Herrschaft.

Leben

Studium, der Zweite Weltkrieg, dann jahrzehntelang Beamter im Wohnungsministerium. Der Umweg war die Autofahrt mit den Töchtern, denen er die Flucht erzählte, bis aus dem Zeitvertreib das Manuskript wurde: Adams hat nicht als Kinderbuchautor angefangen, sondern als Erzähler, der den Pendlerweg ernst nahm. 1972 der erste Roman, später weitere Tierbücher, ohne diesen zu erreichen. Er starb in Oxford.

Wirkung

Adams hat die Fabel ohne Kleider und Teekannen geschrieben. Die Flüchtlinge gründen einen Bau, kämpfen gegen das totalitäre Efrafa, sprechen eine Sprache der Wiesen und zitieren einen eigenen Schöpfungsmythos. Damit war der Tierroman der siebziger Jahre kein Trostheft mehr: Tod ist Alltag der Beute, Tyrannei hat Kaninchengesicht. Weltweit gingen über fünfzig Millionen Exemplare; der englische Titel nennt den wirklichen Hügel in Hampshire.

Film und Fernsehen haben die Ohren weicher gezeichnet, als der Text sie hält. Spätere Bücher – Bären, Hunde, die Fortsetzung am Fluss – fanden weniger Leser und denselben Vorwurf, Menschenpolitik im Fell. Wer Adams nur als Verfasser eines Kinderklassikers liest, hat General Woundwort nicht gesehen. Wer nur die Ökologie nimmt, unterschlägt, dass hier eine Gemeinschaft flieht, nicht eine Lehre.

Werke

In Auswahl außerdem: Shardik, Die Pesthunde, Geschichten von Watership Down.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.