Autor:Max Frisch

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Max Frisch (1911–1991), in Zürich geboren, hat dem deutschsprachigen Nachkrieg den Mann geliefert, der die Welt für berechenbar hält und daran scheitert. Homo faber ist der Bericht eines Ingenieurs, dem Zufall und Schuld den Kalkül zerschlagen.

Leben

Sohn eines Architekten, selbst Architekt, dann Schriftsteller, der das Bauen nie ganz aufgab. Der Umweg war die Technik als Lebensform: Frisch kannte Pläne, Baustellen, die Gewissheit des Maßes – und schrieb dagegen die Tagebücher, Stiller, Andorra. Lange Jahre in Rom, Berlin, New York; die Schweiz blieb der Ort, den er anklagte und nicht verließ. Er starb in Zürich.

Wirkung

Homo faber hat das technikgläubige Selbstverständnis der Nachkriegsjahrzehnte zur Figur gemacht und in den Deutschunterricht gestellt. Faber dokumentiert mit Fahrplänen, was sich dem Fahrplan entzieht; der trockene Satz ist die Falle. Neben den Stücken über die Schweiz als Mitläuferschaft steht der Roman als Seelengeschichte des Machens.

Schulisch ist er geworden, ohne sich zu verbrauchen. Die Verfilmung von 1991 hat den Stoff auf die Reise verkürzt. Wer Frisch nur als Moralisten der Eidgenossenschaft liest, unterschlägt, wie kalt der Bericht erzählt – und dass die Operation am Ende offen bleibt. Kontrolle endet nicht mit einer Lehre.

Werke

In Auswahl außerdem: Stiller, Andorra, Tagebuch 1966–1971.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.