Autor:Karl Polanyi

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Karl Polanyi (1886–1964), in Wien geboren und in Kanada gestorben, hat den selbstregelnden Markt als gewaltsame Herauslösung der Wirtschaft aus der Gesellschaft beschrieben. The Great Transformation von 1944 steht gegen den Glauben, der Preis werde die Gesellschaft zivilisieren.

Leben

Budapest, der Erste Weltkrieg, Wien, 1933 die Flucht nach England, später Bennington und Kanada. Der Umweg ist das Exil: Polanyi schrieb das Hauptwerk, während Hayek im selben Jahr die Planung als Knechtschaft las. Ungarische Herkunft, sozialistische Bindung, ohne Parteidogma. Er starb in Pickering in Ontario.

Wirkung

Fiktive Waren, Einbettung, die Doppelbewegung aus Markt und Schutz: Polanyi hat eine Sprache geliefert, in der der Liberalismus des 19. Jahrhunderts als Umsturz erscheint, nicht als Natur. Die Wiederkehr des Marktes nach 1989 hat das Buch neu lesbar gemacht, oft zur Formel verdünnt.

Wer ihn nur als Kronzeugen des Sozialstaats liest, unterschlägt die Härte: dass der Markt die Gesellschaft auffrisst, wenn man ihn lässt. Wer nur die Härte rettet, unterschlägt, dass er Schutz nicht als Gesinnung wollte, sondern als Notwendigkeit.

Werke

In Auswahl außerdem: Ökonomie und Gesellschaft, die späten Studien zu Handel und Markt in alten Gesellschaften.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.