Autor:Jürgen Moltmann

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Jürgen Moltmann (1926–2024), in Hamburg geboren, hat die Eschatologie aus dem Anhang der Dogmatik geholt. Theologie der Hoffnung liest die Verheißung als Motor der Geschichte, nicht als Jenseitsvertröstung.

Leben

Krieg, Gefangenschaft in England, Göttingen, Wuppertal, Bonn, Tübingen. Der Umweg ist das Lager: Wer den Zusammenbruch überlebt hat, schreibt keine Theologie der Innerlichkeit. Bloch lieferte das Vokabular der Hoffnung, ohne den Glauben zu ersetzen. Moltmann starb in Tübingen.

Wirkung

Moltmann hat Barth und Bultmann hinter sich gelassen, indem er die Zukunft wieder theologisch machte. Gott ist nicht unbewegt; die Auferstehung öffnet eine Geschichte, die noch nicht fertig ist. Die politische Theologie der sechziger Jahre und die Befreiungstheologie haben daraus gelebt.

Gelesen wird das Buch als Aufbruch und als Überdehnung. Kritik hat die Hoffnung für zu weltlich, die Trinität der späteren Werke für zu kühn gehalten. Wer Moltmann nur als Optimisten kennt, hat den Kreuzestheologen nicht gelesen; wer nur das Kreuz kennt, unterschlägt, dass er mit der Hoffnung anfing.

Werke

In Auswahl außerdem: Der gekreuzigte Gott, Kirche in der Kraft des Geistes.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.