Autor:Gudrun Pausewang

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Gudrun Pausewang (1928–2020), in Wichstadtl im Adlergebirge geboren, damals Tschechoslowakei, hat dem Jugendbuch den Super-GAU ins westdeutsche Wohnzimmer gelegt. Die Wolke fragt 1987, ein Jahr nach Tschernobyl, was geschähe, wenn Grafenrheinfeld läge, wo die Schule liegt.

Leben

Flucht 1945, dann Lehrerin in Chile und Venezuela, später Schlitz in Hessen, der Ort des Romans. Der Umweg war diese zweite Heimat und die Bewegung gegen die Atomkraft: daraus wurde das Buch, das Millionenauflagen erreichte und 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis bekam. Sie starb in Bamberg.

Wirkung

Pausewang schreibt aus der Anti-Atomkraft-Bewegung und stellt der Idylle des Jugendbuchs den Schrecken einer westdeutschen Kernschmelze entgegen. Die Erzählung zählt Tote, Zonen und Preise, ohne die Hauptfigur zur bloßen Moralfigur zu machen: Janna-Berta trauert, lügt nicht gern und kehrt trotzdem heim, weil Heimweh stärker ist als die vernünftige Warnung. Der Preis kam erst, nachdem sich Jurymitglieder gegen den Widerstand in der damaligen Regierungspartei gestellt hatten.

Nach Fukushima 2011 lag der Roman wieder auf den Verkaufslisten. Die Verfilmung von 2006 verschob den Schwerpunkt auf eine Liebesgeschichte. Wer in westdeutschen Schulen über Kernenergie und Angst gesprochen hat, hat hinter diesem Band gesprochen, zustimmend oder mit dem Vorwurf, er habe eine Generation verseucht.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Not der Familie Caldera, Reise im August.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.