Autor:Deirdre Wilson
Deirdre Wilson (geb. 1941), in Großbritannien geboren, hat mit Dan Sperber die Pragmatik auf Relevanz gestellt. Relevanz ist das Gemeinschaftswerk; die explizite und die implizite Bedeutung hat sie in der Folge allein und gemeinsam weiter präzisiert.
Leben
Linguistik, University College London. Der Umweg war Grice: Wilson wollte die Konversationsmaximen nicht als Benimmregeln, sondern als kognitive Ökonomie. Die Zusammenarbeit mit Sperber hat das Fach nach 1986 umgestellt. Sie lehrte in London.
Wirkung
Ohne Wilson wäre die Relevanztheorie eine anthropologische Skizze geblieben; ohne Sperber eine semantische Technik. Zusammen haben sie erklärt, warum wir verstehen, was nicht gesagt ist. Die Übersetzungswissenschaft und die Gesprächsanalyse haben das übernommen.
Wer nach 1986 über Implikatur spricht, ohne Aufwand und Wirkung, spricht hinter diesem Buch. Die späteren Aufsätze haben Beispiele geschärft, ohne den Kern zu ersetzen.
Werke
- Relevanz (1986)
In Auswahl außerdem: Meaning and Relevance.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.