Autor:Dan Sperber

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dan Sperber (geb. 1942), in Frankreich geboren, hat mit Deirdre Wilson die Bedeutung vom Kode auf die Folgerung umgestellt. Relevanz behauptet: Verstehen heißt, den Aufwand gegen die kognitive Wirkung zu rechnen.

Leben

Anthropologie, Kognition, Paris. Der Umweg war die Unzufriedenheit mit der Semiotik, die Zeichen als Schlüssel zu Schlössern dachte. Mit Wilson entstand in London die Relevanztheorie. Er forscht weiter über Kultur als epidemische Verbreitung von Repräsentationen.

Wirkung

Sperber und Wilson haben Grice verschärft: nicht Kooperation als Moral, sondern Relevanz als Mechanismus. Der Hörer sucht die Lesart, die bei geringstem Aufwand die größte Wirkung hat. Die Pragmatik nach 1986 arbeitet in diesem Rahmen oder gegen ihn.

Die Kritik nennt das zu kognitiv und zu wenig Gesellschaft. Das Buch bleibt die einflussreichste Theorie des impliziten Sprechens nach Grice. Wer nach Sperber über Andeutung spricht, spricht oft mit diesem Band.

Werke

In Auswahl außerdem: Le symbolisme en général, Explaining Culture.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.