Autor:Daphne du Maurier
Daphne du Maurier (1907–1989), in London geboren, hat dem englischen Herrenhaus die Falle gegeben, in der die zweite Frau gegen ein Bild kämpft. Rebecca beginnt mit dem Traum von Manderley; die Vorgängerin bleibt unsichtbar und ist doch die mächtigste Figur.
Leben
Tochter des Schauspielers Gerald du Maurier, Cornwall, das Haus Menabilly. Der Umweg war ein steckengebliebener Entwurf aus Alexandria: In Fowey an der Küste schrieb sie 1938 das Buch, das sie selbst für eine Studie der Eifersucht hielt. Sie starb in Cornwall, im Land, das sie zur Welt gemacht hatte.
Wirkung
Du Maurier hat Schauerroman, Eheroman und Kriminalgeschichte in einem Haus versammelt, das noch ganz der Toten gehört. Die namenlose Erzählerin, der dunkle Herr, die Haushälterin und der Brand am Schluss stehen in der Nachbarschaft von Charlotte Brontës Jane Eyre, ohne dass du Maurier die ältere Vorlage ausstellt. Die junge Frau reift nicht durch Bildung, sondern in dem Augenblick, in dem sie begreift, dass Maxim die Tote gehasst hat.
Die zeitgenössische Kritik teilte die Begeisterung des Publikums nicht; das Buch wird seit mehr als achtzig Jahren neu aufgelegt. Hitchcocks Film von 1940 milderte Maxims Schuld, weil die Zensur einen Mörder als Helden nicht zuließ. In der Psychologie heißt Rebecca-Mythos die Überhöhung eines Vorgängers, unter der der Nachfolger verschwindet.
Werke
- Rebecca (1938)
In Auswahl außerdem: Die Wirtin von Jamaica, Meine Cousine Rachel, Die Vögel.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.