Autor:Bertha von Suttner

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Bertha von Suttner (1843–1914), in Prag als Gräfin Kinsky geboren, hat dem neunzehnten Jahrhundert den Friedensroman geschrieben, der die Salons erreichte, weil er eine Lebensgeschichte war und kein Traktat. Die Waffen nieder! zerlegt die Ehre des Schlachtfelds, bis von der Phrase nur die Toten übrig sind; 1905 erhielt sie als erste Frau den Friedensnobelpreis.

Leben

Verarmter böhmischer Adel, Hofmeisterin, heimliche Ehe mit Arthur Gundaccar von Suttner gegen den Willen seiner Familie. Kurz Sekretärin Alfred Nobels in Paris, dann Wien, Kaukasus, die Friedensbewegung als Beruf. Der Umweg ist dieser Salon: Wer die Gräfin blieb, konnte sagen, was ein Lehrbuch nicht in die Häuser brachte. Die Zeitschrift gleichen Titels, mit Alfred Hermann Fried, trug die Parole ins Vereinswesen. Sie starb in Wien, Wochen bevor der Krieg begann, den ihr Buch hatte verhindern wollen.

Wirkung

Suttner hat den Antikriegsroman als Frauenroman geschrieben: nicht nur gegen die Schlacht, sondern gegen die Erziehung, die Mädchen zur Bewunderung der Uniform anhält. Bis Erich Maria Remarque galt der Band als das wichtigste Buch dieser Art in Europa; Lew Tolstoi wünschte ihm die Kraft, die Harriet Beecher Stowe gegen die Sklaverei gehabt habe. Klaus Mann nannte es primitiv und schlagend wirksam. Die Ich-Erzählerin predigt, ohne die Stimme der Beichte zu verlassen.

Zwei frühe Verfilmungen haben den Stoff kaum im Gedächtnis gehalten; Lieder haben den Titel als Ausruf weitergetragen. Wer Suttner zur rührenden Witwe verkleinert, hat Cholera, Paris und die Zeitschrift nicht gelesen. Wer sie nur als Preisträgerin führt, unterschlägt, dass der Roman die Tat war, nicht die Medaille. Der Krieg von 1914 hat das Buch nicht widerlegt, sondern nachträglich zur Warnung gemacht, die ungehört blieb.

Werke

In Auswahl außerdem: Marthas Kinder, Das Maschinenzeitalter, Lebenserinnerungen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.