Autor:Andreas Eschbach

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Andreas Eschbach (geb. 1959), in Ulm geboren, hat der deutschen Unterhaltung die große Maschine als moralische Frage zurückgegeben. Herr aller Dinge lässt einen Jungen beschließen, alle Menschen reich zu machen, und stößt ihn auf Nanomaschinen, die Materie nachbauen. Daneben stehen das Erdölbuch, der Jugendroman vom Netz im Kopf und der geflügelte Planet – dieselbe Hand, verschiedene Weltgefüge.

Leben

Aufgewachsen in Öpfingen, Studium der Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart, das er nicht abschloss; Softwareentwickler, zeitweise Geschäftsführer einer Beratungsfirma. Der Umweg war dieser Rechnerberuf: Eschbach lernte, Systeme zu bauen, bevor er sie in Romanen zum Einsturz brachte. 1995 Die Haarteppichknüpfer, Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung; der Erfolg erlaubte das Schreiben als Beruf. Seit 2003 lebt er in der Bretagne.

Wirkung

Eschbach hat den deutschen Zukunftsroman aus der Nische geholt, ohne ihn zur bloßen Technikschau zu machen. Ausgebrannt übersetzt das Ende des Erdölzeitalters in Firmen, Familien und Wüsten; Black Out fragt, ob ununterbrochene Verbindung das Ich auflöst; Eines Menschen Flügel stellt unter die Wolkendecke eines Planeten dieselbe Machtfrage wie die Haarteppichwelt. Die Figuren bleiben Menschen mit Rechnungen, nicht Träger von Thesen. Mehrfach der Kurd-Laßwitz-Preis; Das Jesus-Video und Eine Billion Dollar trugen den Namen in den Buchhandel jenseits der Gattung.

Man hat ihn als Unterhalter gelobt und als Denker der Technik unterschätzt, oder umgekehrt. Die Jugendtrilogie um den Stromausfall im Kopf bleibt enger als die großen Erwachsenenromane; die Haarteppichbücher sind das Weltgefüge, in das Eines Menschen Flügel zurückkehrt. Wer nach 1995 über deutsche Zukunftsprosa spricht, die Leser hält und die Maschine ernst nimmt, spricht hinter diesen Bänden – zustimmend oder gegen die Länge, aber nicht an Ulm und der Bretagne vorbei.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Haarteppichknüpfer, Das Jesus-Video, Eine Billion Dollar.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.