Arthur Rimbaud, in Charleville geboren, hat die französische Dichtung in wenigen Jahren zerschlagen und dann das Schreiben aufgegeben. Eine Zeit in der Hölle ist die Abrechnung in Prosa, gedruckt 1873 auf eigene Kosten, fast ungelesen; danach kamen Waffen, Handel, Abessinien.
Leben
Strenge Mutter, der frühe Vers, der der Schule davonlief, Paris, Verlaine, die Schüsse in Brüssel, das Ende der Gemeinschaft. Der Umweg ist das Aufhören: Rimbaud wurde Kaufmann und Waffenhändler in Harar, schrieb Briefe über Kaffee und Karawanen, keine Gedichte. Ein Tumor am Knie, die Amputation in Marseille, der Tod mit siebenunddreißig. Die Legende hat aus dem Schweigen ein zweites Werk gemacht.
Wirkung
Rimbaud hat den Dichter zum Seher erklärt und die Sprache zur Alchemie, die Sinn zersetzt. Die Illuminationen und die Hölle sind nicht Schmuck einer Jugend, sondern der Bruch mit dem Vers, der noch Baudelaire hieß. Die Moderne hat ihn zum Heiligen der Zerstörung gemacht; die Briefe aus Afrika zeigen einen Mann, der rechnen wollte. Beides gehört zusammen, ohne sich zu versöhnen.
Man hat ihn zum Vorläufer jeder Revolte erklärt, die Verse zitiert und das Schweigen romantisiert. Wer nur den Knaben mit der Pfeife sucht, unterschlägt die Hölle. Wer nur die Hölle sucht, unterschlägt, dass er sie selbst gesetzt hat und danach das Schiff nahm. Verlaine hat den Freund überlebt und den Mythos mitgeschrieben; der Text bleibt kürzer als der Mythos.
Werke
- Eine Zeit in der Hölle (1873)
In Auswahl außerdem: Illuminationen, das Seher-Schreiben, die Briefe aus Harar.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.
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