Wu Cheng'en (um 1500–1582), in Huai'an in der Ming-Zeit geboren, ist der Name, unter dem Die Reise nach Westen steht: ein steinerner Affe stört den Himmel, ein Tang-Mönch holt heilige Schriften aus Indien, und beide werden auf dem Weg von Dämonen, Göttern und der eigenen Unreife geprüft. Die Zuschreibung ist Überlieferung, nicht Urkunde; das Buch ist der Grund, weshalb der Name hier steht.
Leben
Was feststeht, ist eine Gelehrtenlaufbahn ohne Glück bei den Prüfungen, ein Amt in der Provinz, Gedichte, die den Mann als Satiriker der Beamtenwelt zeigen. Der Umweg ist diese erfolglose Karriere: Wer den Himmel als Behörde erzählt, kennt die irdische. Der Stoff geht auf die historische Pilgerfahrt des Mönchs Xuanzang im siebten Jahrhundert zurück und auf ältere Legenden vom Affenkönig; im sechzehnten Jahrhundert wird daraus der Roman in hundert Kapiteln, 1592 gedruckt. Wu starb in Huai'an, als der Verfasser, den China auswendig kann, ohne dass jedes Kapitel seinen Stempel trägt.
Wirkung
Der Roman verbindet Volkserzählung, buddhistische Allegorie und die Satire auf Beamte, Mönche und Unsterbliche. Sun Wukong, nicht der Mönch, ist die Figur, die bleibt: Rebell, Narr, Beschützer, Weise in einem. Einundachtzig Leiden, der goldene Reif auf dem Affenschädel, Zhu Bajie im Schweinekörper, Sha Wujing, das Pferd als Drachenprinz: Die Fülle ist das Argument, die Buße sitzt im Reif und im leeren Sutra, das Buddha zuerst aushändigt. Der Roman steht neben den Räubern vom Liang-Schan-Moor als Volksbuch, das Gelehrte und Kinder denselben Helden lesen lässt.
Arthur Waleys gekürzte englische Fassung hat den Westen lange mit einem Drittel des Textes gelassen; Eva Lüdi Kongs vollständige deutsche Übersetzung hat den Kosmos inklusive Kommentar geholt. Verfilmungen, die Fernsehserie der achtziger Jahre und spätere Bild- und Spielformen haben den Affen vom Buch gelöst, ohne die einundachtzig Prüfungen zu ersetzen. Wer nur den Aufruhr im Himmel kennt, hat die Pilgerfahrt nicht gelesen. Wer nur die Lehre rettet, unterschlägt den Witz und die Grausamkeit der Ming-Zeit. Es bleibt eine Fahrt, die den Himmel beleidigt und die Schriften trotzdem heimbringt.
Werke
- Die Reise nach Westen (1592)
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.