Autor:Wilfried Koch

Wilfried Koch (geb. 1929) hat der europäischen Baukunst das Nachschlagewerk gegeben, das am Grundriss und an der Federlinie erkennt, bevor es deutet. Baustilkunde sammelt rund 2800 eigene Zeichnungen vom Tempel bis zur Gegenwart.

Leben

Er wurde als Architekt und Architekturhistoriker bekannt, zuerst durch die kleine Stilkunde von 1967, dann durch das große Kompendium von 1982 im Mosaik-Verlag. Der Umweg war das Zeichnen: nicht die Fotografie, sondern die Linie, die Säule, Gewölbe und Maßwerk lesbar macht. Dutzende Auflagen, Übersetzungen, Prestel. Die Gesamtauflage der Stilkunden übersteigt eine Million.

Wirkung

Koch hat Generationen von Studierenden das Vokabular geliefert, mit dem ein Bau zu benennen ist. Die Kunstgeschichte hat den Stilbegriff später verdächtigt; der Tisch der Architekturlehre hat das Buch behalten. Europa ist der Rahmen, der Erfolg und die Grenze.

Wer nur blättert, findet ein Bildlexikon. Wer nur den Kanon sprengen will, unterschlägt, dass ohne Namen für das Kapitell die Sprengung nichts trifft. Die Feder bleibt genauer als das Schlagwort. München war der Verlagsort; die Zeichnung der Ort der Erkenntnis.

Werke

In Auswahl außerdem: Kleine Stilkunde der Baukunst.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

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