Schuld und Sühne

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Daten zum Buch
Deutscher Titel: Schuld und Sühne
Autor(en): Fjodor Dostojewski
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Anaconda Verlag
Serie:
Erscheinungsjahr: 1866
Seitenanzahl: 798 Seiten
Originaltitel: Преступление и наказание
Originalsprache: russisch
ISBN-10: 373060404X
ISBN-13/

EAN-Code:

9783730604045
Schlagwörter: Petersburg, Verbrechen, Schuld, Erlösung
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Schuld und Sühne ist der Roman von Fjodor Dostojewski, 1866 in der Zeitschrift Russki Westnik und als Buch erschienen; der Originaltitel bedeutet wörtlich „Verbrechen und Strafe“. Er spielt im heißen, engen Sankt Petersburg.

Inhalt

Der verarmte Student Rodion Raskolnikow brütet in seiner Dachkammer über einer Theorie: Der außergewöhnliche Mensch dürfe über das Gesetz hinweg, wenn er Größeres schaffe. Er erschlägt eine alte Pfandleiherin und, ungewollt, deren Schwester. Doch statt zum „Napoleon“ wird er zum Gehetzten; Fieber, Angst und Gewissen zermürben ihn.

Um ihn herum: die Familie, die ihn opfert, die Schwester Dunja und ihre Freier, der zynische Swidrigailow, der scharfsinnige Untersuchungsrichter Porfirij, der Raskolnikow in Gesprächen einkreist, und die fromme Dirne Sonja, die ihn zum Geständnis bewegt. Raskolnikow stellt sich, wird nach Sibirien verbannt und findet dort, an Sonjas Seite, den Anfang einer inneren Wandlung.

Einordnung

Dostojewski hat den Kriminalfall zur Gewissenserforschung gemacht: Nicht das Ob der Tat spannt, sondern das Warum und das Danach. Die Stadt – die Hitze, die Treppen, die Kaschemmen – ist Mitspieler, nicht Kulisse; Petersburg drückt auf den Kopf des Mörders. Die Theorie vom höheren Menschen, die der Roman prüft und verwirft, hat das 20. Jahrhundert hellhörig gelesen. Die angegebene deutsche Ausgabe folgt einer Übersetzung aus dem Russischen. Neben Die Brüder Karamasow ist Schuld und Sühne Dostojewskis bekanntestes Buch.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.