Schuld und Sühne

Fjodor Dostojewski · 1866 · Roman


Das Werk
Deutscher Titel: Schuld und Sühne
Autor(en): Fjodor Dostojewski
Originaltitel: Преступление и наказание
Originalsprache: russisch
Erstveröffentlichung: 1866
Schlagwörter: Petersburg, Verbrechen, Schuld, Erlösung
Sachgebiete: Roman
Greifbare Ausgabe
Verlag: Anaconda, 2012


Umfang dieser Ausgabe: 798 Seiten
ISBN: 9783866477650
Verweise


Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski erschien 1866 in der Zeitschrift Russki Westnik und als Buch; der Originaltitel bedeutet wörtlich „Verbrechen und Strafe“. Die Handlung spielt im heißen, engen Sankt Petersburg. Die hier genannte Ausgabe ist die Anaconda-Übersetzung von Hermann Röhl (2012).

Inhalt

Der verarmte Student Rodion Raskolnikow brütet in seiner Dachkammer über einer Theorie: Der außergewöhnliche Mensch dürfe über das Gesetz hinweg, wenn er Größeres schaffe. Er erschlägt eine alte Pfandleiherin und, ungewollt, deren Schwester. Statt zum Napoleon wird er zum Gehetzten; Fieber, Angst und Gewissen zermürben ihn.

Um ihn herum arbeitet dieselbe Stadt an ihm weiter. Die Familie opfert sich für ihn, die Schwester Dunja wehrt Freier ab, der zynische Swidrigailow kennt die Tat, ohne Ankläger zu sein. Der Untersuchungsrichter Porfirij kreist Raskolnikow in Gesprächen ein; die fromme Sonja hört das Geständnis, das er der Behörde noch schuldet.

Raskolnikow stellt sich und wird nach Sibirien verbannt. Der Schluss zeigt ihn an Sonjas Seite am Anfang einer inneren Wandlung – ein Epilog, der die Gewissensnot nicht aufhebt, sondern offen lässt, ob Reue eine zweite Geburt ist oder nur die Strafe, die er gesucht hat.

Einordnung

Dostojewski hat den Kriminalfall zur Gewissenserforschung gemacht: Nicht das Ob der Tat spannt, sondern das Warum und das Danach. Die Stadt – die Hitze, die Treppen, die Kaschemmen – ist Mitspieler, nicht Kulisse; Petersburg drückt auf den Kopf des Mörders. Die Theorie vom höheren Menschen, die der Roman prüft und verwirft, hat das 20. Jahrhundert hellhörig gelesen. Neben Die Brüder Karamasow ist es das Buch, über das Dostojewski im deutschen Sprachraum zuerst gelesen wird – das ist Verbreitung, kein Rang.

Ideen

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Schuld (wichtig) · Strafe (wichtig) · Verbrechen (wichtig)

Essays

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Zehn Stadtromane (Lesepfad)

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler sind willkommen.

Später durchgesehen: Ein zweites KI-Sprachmodell hat den Text durchgesehen (Grok 4.6, xAI). Es durfte Fakten, Zitate, Links und Formulierungen ändern; was sich geändert hat, zeigt die Versionsgeschichte.

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