Autor:Raymond Aron

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Raymond Aron (1905–1983), in Paris geboren, hat der französischen Linken den Spiegel vorgehalten: der Marxismus als säkulare Religion. Das Opium der Intellektuellen von 1955 ist liberal im französischen Sinn und konservativ in der Wirkung – Misstrauen gegen die Heilsgeschichte.

Leben

Aron, jüdisch, studierte in Paris, überlebte den Krieg in London bei de Gaulle, lehrte an der Sorbonne und schrieb für Le Figaro. Der Umweg ist Jean-Paul Sartre: die Freundschaft, der Bruch, der Streit um die Gewalt, die sich als Fortschritt gab. Er starb in Paris.

Wirkung

Aron hat gezeigt, wie Intellektuelle das Unrecht dort entschuldigen, wo es den Fortschritt behauptet. Gegen Sartre setzt er die Nüchternheit des Vergleichs: Sowjetunion und Westen, Freiheit und Plan. Das Buch hat einer Generation erlaubt, links zu denken, ohne die Lager zu heiligen.

Gelesen wird er als kalter Krieger und als Liberaler. Wer nur den Kalten Krieg kennt, unterschlägt die Analyse der säkularen Gläubigkeit; wer nur die Liberalität rettet, unterschlägt, wie hart er die eigene Zunft angegriffen hat.

Werke

In Auswahl außerdem: L’Opium des intellectuels bleibt der Originaltitel; Frieden und Krieg, die Clausewitz-Studien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.