Otto Neurath (1882–1945), in Wien geboren, hat den logischen Empirismus in die Gesellschaft gezogen: Einheit der Wissenschaft, Bildstatistik, Planung. Empirische Soziologie von 1931 verlangt, dass sich Geschichte und Nationalökonomie in einer Sprache sagen lassen, die auch die Physik versteht.
Leben
Nationalökonomie, der Krieg, die bayerische Räterepublik, Haft, dann das Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum in Wien. Der Umweg ist die Verwaltung: Neurath wollte messen, um zu bauen, nicht deuten, um zu trösten. 1934 Flucht, Den Haag, 1940 England. Er starb in Oxford. Das Bildzeichen überlebte den Kreis.
Wirkung
Neurath hat den Physikalismus politisch gemeint. Protokollsätze sind öffentlich, die Enzyklopädie verbindet Fächer, ISOTYPE macht Mengen sichtbar. Gegen Carnaps Ausgang vom eigenen Erlebnis setzt er die intersubjektive Sprache. Die Soziologie hat das Programm selten als Klassiker geführt; die Aufklärung hat es gebraucht.
Gelesen wird er als Volksbildner und als Dogmatiker der Einheit. Wer nur die Bildchen kennt, unterschlägt die Wissenschaftslehre; wer nur den Marxisten kennt, unterschlägt, dass er Dialektik für Theologie hielt. Neben Schlick und Carnap ist er der, der den Kreis auf die Straße schickte.
Werke
- Empirische Soziologie (1931)
In Auswahl außerdem: das Manifest der wissenschaftlichen Weltauffassung, die Schriften zur Bildpädagogik, International Picture Language.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.