Jeffrey Eugenides (1960–), in Detroit geboren, hat dem amerikanischen Generationenroman die Stimme gegeben, die als Mädchen aufwächst und als Mann erzählt. Middlesex führt ein Gen und eine griechische Familie von Kleinasien bis an die Straße, deren Name das Dazwischen des Körpers trägt; 2003 erhielt der Band den Pulitzerpreis.
Leben
Griechisch-amerikanische Familie, Brown, Stanford, dann Berlin und Princeton. Der Umweg war Detroit: Fords Fabrik, der Brand von Smyrna in der Familienerinnerung, der rassistische Immobilienmarkt, der die Stephanides ins weiße Vorfeld lässt. Der erste Roman, Die Selbstmord-Schwestern, wurde verfilmt und machte den Namen; Middlesex blieb sperriger, weil die Stimme das Ereignis ist. Eugenides lehrt in Princeton und hat das Zwischengeschlechtliche nicht als These, sondern als Familienschicksal erzählt.
Wirkung
Eugenides hat Einwandererepos, Stadtchronik und die Rede eines zwischengeschlechtlichen Ichs ineinandergefügt. Cal ist Mädchen gewesen und Mann geworden und bleibt für Mutter und Großmutter dieselbe Person; die Identität, die das Buch sucht, ist die Annahme des Zwischens, nicht die Säuberung. Der Pulitzerpreis hat dem Band den Rang eines großen amerikanischen Romans gegeben und die Gefahr, ihn nur als Lehre über den Körper zu lesen. Darunter liegt Detroit, der Brand Smyrnas, die griechische Diaspora.
Sofia Coppola hatte den ersten Roman bebildert; Middlesex blieb ungleich sperriger fürs Bild. Der Berliner Rahmen gibt dem Epos eine Gegenwart, in der Cal nicht mehr flieht, sondern erzählt. Der Titel hält die Mitte: Straße, Haus, Geschlecht, Satz. Wer nach ihm über Herkunft und Körper spricht, trifft auf dieses Buch; wer nur die These behält, hat Desdemona auf dem Seidenhof nicht gesehen.
Werke
- Middlesex (2002)
In Auswahl außerdem: Die Selbstmord-Schwestern, Das Empfindungsgen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.