Harold A. Innis (1894–1952), in Otterville in Ontario geboren, hat Herrschaft als Sache der Schreibstoffe beschrieben. Empire and Communications zeigt Reiche, die an Stein und Zeit oder an Papier und Raum hängen – und an dem Ungleichgewicht, das sie zerstört.
Leben
Farm, der Erste Weltkrieg, der ihn verwundete, dann die Wirtschaftgeschichte des kanadischen Pelzes und der Eisenbahn. Der Umweg war diese stapelbare Ware: Wer den Rand des Empire untersucht, sieht die Kanäle, die die Mitte für Natur hält. Spät die Tontafeln und das Alphabet, Oxford-Vorlesungen, der Krebstod in Toronto, bevor die Schule seinen Namen trug.
Wirkung
Innis hat der Medienwissenschaft das Argument vor dem Aphorismus gegeben. Zeitlast, Raumlast: Begriffe, die Marshall McLuhan zum Satz vom Medium als Botschaft wendete. Die Kommunikationsgeschichte nach 1950 kommt an diesem schmalen Band nicht vorbei, oft ohne ihn zu lesen.
Gelesen wird er als Vorläufer, der dunkler schreibt als der Schüler. Wer nur McLuhan meint, unterschlägt die politische Ökonomie. Wer nur den Pelz meint, unterschlägt die Reiche. Kanada bleibt der Ort des Blicks: Randständigkeit als Methode.
Werke
- Empire and Communications (1950)
In Auswahl außerdem: The Bias of Communication, The Fur Trade in Canada, The Cod Fisheries.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.