Erfahrung und Prognose

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Hans Reichenbach · 1938 · Sachbuch, Philosophie


Das Werk
Deutscher Titel: Erfahrung und Prognose
Autor(en): Hans Reichenbach
Originaltitel: Experience and Prediction
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1938
Schlagwörter: Wahrscheinlichkeit, Empirismus, Induktion
Sachgebiete: Sachbuch, Philosophie
Greifbare Ausgabe
Verlag: Vieweg+Teubner Verlag Imprint: Vieweg+Teubner Verlag
Erscheinungsort: Experience and Prediction
Umfang dieser Ausgabe: 312 Seiten
ISBN: 9783663121374
Verweise


Erfahrung und Prognose ist die 1938 in Chicago erschienene Wissenschaftslehre von Hans Reichenbach. Erkenntnis ist Wette, nicht Schau.

Inhalt

Reichenbach schreibt im Exil für ein Publikum, das den europäischen Empirismus als Import liest. Beobachtung stützt Hypothesen, sie beweist sie nicht. Die Induktion wird zur Regel der Setzung, messbar an Prognosen. Wer ein Fundament sucht, das nicht wankt, hat den Empirismus verfehlt, den die Emigration mitbrachte.

Das Buch trennt Bericht, Induktion und das Gewicht der Sätze. Gegen Poppers Falsifikation setzt Reichenbach Grade: Theorien sterben nicht an einem Gegenbeispiel, sie verlieren Gewicht. Die Physik bleibt das Vorbild; die Philosophie wird zur Theorie vorhersagender Sätze.

Der Ton ist schulmäßig und polemisch gegen Spekulation, die sich als Tiefe gibt. Wahrscheinlichkeit ist die Form der Erkenntnis in einer Welt, die nicht determiniert vor Augen liegt. Wer nur den Wiener Donnerstag kennt, hat diese kalifornische Fortsetzung übersprungen.

Einordnung

Im Wiener Kreis steht das Buch als Emigration des Empirismus. Neben Carnap und Popper ist es der dritte Weg: weder Konstitution aus Erlebnissen noch reine Widerlegung.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.