Autor:E. M. Forster

(Weitergeleitet von E. M. Forster)
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

E. M. Forster (1879–1970), eigentlich Edward Morgan Forster, in London geboren, hat dem englischen Gesellschaftsroman den Satz gegeben, Geist und Geld, Innenleben und Außenwelt zusammenzubringen. Zimmer mit Aussicht weckt in Florenz die Sinne und sperrt sie in England wieder ein; Wiedersehen in Howards End fragt, wem das Land gehören soll, ohne die Antwort zum Lehrsatz zu machen.

Leben

Früh der Vater tot, Vermögen einer Tante, King’s College in Cambridge, Reisen nach Italien und Indien, Jahrzehnte bei der Mutter in Weybridge und Abinger. Der Umweg ist diese geborgene Lage: Wer nicht um Brot schreiben muss, kann Konvention und Zärtlichkeit gegeneinander stellen, bis die Heldin sich entscheidet. Maurice, der Roman einer Männerliebe, blieb zu Lebzeiten in der Schublade. Forster starb in Coventry; die Universität hatte ihn aufgenommen, der Kanon schon früher.

Wirkung

Forster hat die Gesellschaftskomödie ernst gemacht, ohne die Heiterkeit zu opfern. Italien ist bei ihm keine Kulisse der Sehnsucht, sondern die Probe, ob ein englisches Leben Sinne zulässt; das Landhaus Howards End überlebt die Familien, die es besitzen wollen. Der Vorspruch »Only connect« meint keine Harmonie, sondern Arbeit: Kultur und Geschäft, Schlegels und Wilcoxes, überhaupt erst zusammenzubringen. James Ivorys Filme haben die Bilder geliefert, an denen man die Bücher oft wiedererkennt, bevor man sie gelesen hat.

Lange galt er als gemäßigter Edwardianer neben den Modernisten; dann las man die zurückgehaltene Sinnlichkeit und den Nachlass. Wer nur die Verfilmungen kennt, erhält Italienromantik und Kostüm, nicht die Ironie, mit der Forster beides betrachtet. Wer nur den Liberalen rettet, unterschlägt, wie scharf er Dünkel und Geldgier schneidet. Reise nach Indien hat denselben Blick auf Empire und Missverständnis gelegt; Howards End bleibt das Haus, an dem die englische Frage hängt.

Werke

In Auswahl außerdem: Reise nach Indien, Maurice, Wo Engel zögern.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.