Die Akkumulation des Kapitals

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Die Akkumulation des Kapitals
Autor(en): Rosa Luxemburg
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Dietz Verlag
Serie: Gesammelte Werke 5
Erscheinungsjahr: 1913
Seitenanzahl: 808 Seiten
Originaltitel: -
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3320004581
ISBN-13/

EAN-Code:

9783320004583
Schlagwörter: Imperialismus, Markt, Krise, Kolonie
Sachgebiete: Sachbuch, Politik
Rezensionen
Umschlag

Die Akkumulation des Kapitals. Ein Beitrag zur ökonomischen Erklärung des Imperialismus ist das 1913 erschienene ökonomische Hauptwerk von Rosa Luxemburg. Der Kapitalismus lebt nicht in sich; er braucht Land, Menschen und Märkte außerhalb seiner selbst. Die Angaben in der Infobox beziehen sich auf Band 5 der Gesammelten Werke.

Inhalt

Luxemburg liest Karl Marx' Schemata der erweiterten Reproduktion und findet eine Lücke. Innerhalb einer rein kapitalistischen Welt können die Mehrwerte nicht restlos realisiert werden: Die Arbeiter kaufen nicht das Ganze, die Kapitalisten sparen zur Erweiterung. Der Ausweg ist der nichtkapitalistische Raum – Bauern, Kolonien, vorkapitalistische Wirtschaften –, den das Kapital erobert, zerstört und in den Markt zieht.

Imperialismus ist deshalb keine Politik der Bösen, sondern die Lebensbedingung der Akkumulation. Schutzzoll, Anleihe, Militarismus, der Kampf gegen die Naturalwirtschaft: Alles dient demselben Stoffwechsel. Wo der Außenraum aufgebraucht ist, bleibt die Krise. Luxemburg schreibt das vor 1914; der Krieg erscheint in dieser Logik nicht als Betriebsunfall.

Der Ton ist der der Parteischule und der Anklage in einem. Sie rechnet, zitiert, greift die Epigonen an, die aus Marx eine geschlossene Maschine gemacht haben. 1915, im Gefängnis, hat sie die Kritik der Kritik nachgelegt. Die Linie bleibt: Ohne Außen kein Wachstum, ohne Eroberung kein Kapital.

Einordnung

Neben dem Kapital und dem Manifest der Kommunistischen Partei ist dies der schärfste Versuch, den Imperialismus nicht moralisch, sondern aus der Reproduktion zu erklären. Lenin hat widersprochen, die akademische Ökonomie hat den Text oft als Irrtum abgelegt, die Theorie der Abhängigkeit und die Kritik der Globalmärkte haben ihn wieder gebraucht. Wer Luxemburg nur als Märtyrerin der Revolution liest, unterschlägt die Rechnung. Wer nur die Rechnung rettet, unterschlägt, dass sie den Krieg aus ihr folgen sah – und ihn nicht hinnehmen wollte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.