Autor:Thomas Wagner

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Thomas Wagner (geb. 1967), in Rheinberg geboren, hat die frühen Jahrzehnte der westdeutschen Soziologie als Beziehungsgeschichte erzählt: Emigrant und ehemaliger Nationalsozialist im selben Funkstudio. Abenteuer der Moderne von 2025 gilt Theodor W. Adorno und Arnold Gehlen, nicht dem Fach als Lehrbuch.

Leben

Soziologie in Aachen, Lehre und Forschung in Dresden, Promotion über Irokesen und Demokratie. Der Umweg ist die freie Schriftstellerei in Berlin: Dozent für Schreiben, Literaturredakteur der jungen Welt, Bücher über Bürgerbeteiligung als Herrschaftsmittel, über das Silicon Valley und über 1968 als Geburtsstunde auch der neuen Rechten. Er schreibt für die deutsche und ausländische Presse.

Wirkung

Wagner hat die Rundfunkgespräche Adornos und Gehlens als Sternstunden und als Skandal der Nachkriegsordnung lesbar gemacht: Humanität gegen Entlastung durch Institution, Weinberge im Käfer, der linke Zurückgekehrte und der rechte Klassiker. Das Buch zeigt, wie Soziologie öffentlich wurde, indem zwei Unversöhnliche bezahlt miteinander stritten. Frühere Arbeiten galten der Mitmachfalle großer Projekte und der Maschinenherrschaft, die den Menschen verbessern will, um ihn zu ersetzen.

Die Kritik am Adorno-Gehlen-Band fand den Titel irreführend: weder Moderne noch Soziologie im Ganzen, sondern zwei deutsche Figuren. Wer Wagner nur als Chronisten der Streitgespräche liest, unterschlägt die älteren Bücher zur Rechten und zur Beteiligung. Wer nur die Angstmacher nimmt, unterschlägt, dass 2025 die Frage lautet, wie Opfer und Nutznießer des Nationalsozialismus dasselbe Fach bewohnten. Die Prosa bleibt berichtend, nicht versöhnend.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Angstmacher, Fahnenflucht in die Freiheit.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.