Autor:Moritz Schlick

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Moritz Schlick (1882–1936), in Berlin geboren, hat den Wiener Kreis zusammengehalten, indem er Physik und Philosophie in einer Person verband. Allgemeine Erkenntnislehre von 1918 bestimmt Wissen als eindeutige Zuordnung von Zeichen zu Tatsachen, nicht als Abbild und nicht als Erzeugung der Welt.

Leben

Physik bei Planck, dann Lehrstühle in Rostock und Kiel, 1922 Wien als Nachfolger Machs. Der Umweg ist das Labor: Schlick las Einstein, bevor er Wittgenstein las, und machte aus dem Donnerstagabend eine Schule. 1936 erschoss ihn ein ehemaliger Student auf der Philosophenstiege. Der Kreis überlebte als Emigration.

Wirkung

Schlick hat Erkenntnis von der Anschauung gelöst und an die Zuordnung gebunden. Der Kreis nahm den Satz und verschärfte ihn zur Sinnkritik; Schlick selbst blieb reicher, näher an den alten Fragen nach Wirklichkeit und Ich. Ohne ihn wäre Wien eine Gruppe, nicht eine Adresse gewesen.

Gelesen wird er als Organisator und als Märtyrer. Wer nur den Vorsitzenden kennt, unterschlägt die Erkenntnislehre; wer nur die Ermordung kennt, unterschlägt, dass der Empirismus hier eine Moral der Klarheit war, nicht bloß eine Methode.

Werke

In Auswahl außerdem: die Vorlesungen zur Ethik, die Einstein-Schrift, die Gesammelten Aufsätze.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.