Autor:Michael Hardt
Michael Hardt (geb. 1960), in Washington, D.C. geboren, hat mit Antonio Negri die Weltordnung nach dem Imperialismus auf den Begriff gebracht: ein Reich ohne Außen, eine Menge ohne Volk. Empire von 2000 war das Buch der Proteste um die Jahrtausendwende.
Leben
Studium, die Zusammenarbeit mit Negri, Lehre an der Duke University. Der Umweg ist die Philosophie, die zur Streitschrift wurde: Hardt schreibt auf Englisch, Negri brachte den Operaismus und das Gefängnis mit. Die Trilogie – Empire, dann die Menge, dann das Gemeinwesen – hat denselben Kern in drei Anläufen. Er lehrt in North Carolina.
Wirkung
Empire, Menge, Produktion des Lebens: Hardt und Negri haben der Kritik der weltweiten Marktordnung eine Theorie gegeben, die nicht beim Staat stehenblieb. Die Straße hat das Buch genommen, die Universität es bald wieder abgelegt, als der Krieg den Nationalstaat härtete.
Wer Hardt nur als Mitautor Negris liest, unterschlägt die englische Form, die das Buch durchsetzte. Wer nur die Form rettet, unterschlägt die Politik: dass Herrschaft ohne Außen die Frage verschärft, wer noch nein sagen kann.
Werke
- Empire (2000)
In Auswahl außerdem: Multitude, Commonwealth, Assembly.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.