Autor:Antonio Negri

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Antonio Negri (1933–2023), in Padua geboren, hat den Operaismus in die Welttheorie verlängert und dafür Haft und Exil gezahlt. Empire, 2000 mit Michael Hardt, bleibt das Buch, das seinen Namen über die Sekte hinausgetragen hat.

Leben

Lehre in Padua, Potere Operaio, die Autonomia; nach der Ermordung Aldo Moros die Verhaftung, die Flucht nach Frankreich, Jahre im Exil, die Rückkehr in italienische Haft, dann die Freilassung. Der Umweg ist das Gefängnis: Negri hat im Staat den Feind gesehen und der Staat in ihm. Spinoza, Marx, die Fabrik – und später, mit Hardt, die Welt ohne Außen. Er starb in Paris.

Wirkung

Die Menge statt der Klasse, das Reich statt des Imperialismus: Negri hat den Marxismus auf die immaterielle Arbeit verpflichtet und die Souveränität für erledigt erklärt, zu früh, wie die Kriege danach zeigten. Die akademische Linke hat ihn zum Klassiker gemacht, die italienische Justiz zum Fall.

Wer ihn nur als Terroristen liest, unterschlägt die Bücher. Wer nur den Theoretiker rettet, unterschlägt die Gewalt, in deren Nähe die Autonomia geriet. Empire steht in den Werken; die älteren Titel erklären, woher der Ton kommt.

Werke

In Auswahl außerdem: Marx oltre Marx, Die wilde Anomalie, Multitude.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.