Léon Poliakov (1910–1997), in Sankt Petersburg geboren, hat den Antisemitismus als Tradition erzählt, die sich wandelt, ohne zu enden. Die Geschichte des Antisemitismus ist das Organon ab 1955; Frankreich war das Exil, das zur Heimat wurde.
Leben
Russland, die Flucht, Paris, die Résistance, das Centre de documentation juive contemporaine, die Bände, der Tod 1997. Der Umweg war die Dokumentation: Wer Akten der Verfolgung sammelt, schreibt danach die Vorgeschichte des Blicks. Arendt isolierte Elemente; er erzählte Jahrhunderte.
Wirkung
Poliakov hat dem Hass die Historie gegeben. Hilberg zählte den Mord; er zählte, was den Blick formte. Die Bände wurden Standard und Unlesbarkeit zugleich.
Wer ihn nur als Chronisten des Hasses führt, unterschlägt die Unterscheidung der Epochen. Wer nur 1942 meint, unterschlägt die Kirchenväter. Neben Arendt steht er als der, der dasselbe Jahrhundert als lange Dauer schrieb, nicht als Element allein.
Werke
- Geschichte des Antisemitismus (1955–)
In Auswahl außerdem: Der arische Mythos, die Schriften zur Shoah in Frankreich.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.