Autor:Herbert Marcuse

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Herbert Marcuse (1898–1979), in Berlin geboren und in Kalifornien gestorben, hat die Wohlstandsgesellschaft als geschlossene Ordnung gelesen: Bedürfnisse, die sie selbst erzeugt, Freiheit, die nichts anderes mehr will. Der eindimensionale Mensch von 1964 wurde zur Losung von 1968.

Leben

Freiburg bei Heidegger, das Institut für Sozialforschung, 1933 die Flucht, der amerikanische Kriegsnachrichtendienst, dann Brandeis und San Diego. Der Umweg ist Amerika: Marcuse sah den Faschismus hinter sich und den Überfluss vor sich und fand in beiden die Integration, die Kritik erstickt. Die Studenten kamen zu ihm; er blieb der Professor, der die große Verweigerung dachte, ohne eine Partei zu führen.

Wirkung

Eindimensionalität, falsche Bedürfnisse, repressive Entsublimierung: Marcuse hat der Revolte Wörter gegeben, die auf die Straße passten, oft grober als das Buch. Neben Theodor W. Adorno und Max Horkheimer ist er der, den 1968 wirklich las. Die Randgruppen, nicht die integrierte Klasse, sollten das Nein noch können.

Spät zum Prediger der Revolte gemacht, dann abgelegt. Wer ihn nur als Lizenz zum Ausstieg liest, unterschlägt die Härte: dass Wohlstand selbst zur Herrschaft werden kann. Wer nur den Kulturkritiker rettet, unterschlägt, dass er Befreiung wollte, nicht Melancholie.

Werke

In Auswahl außerdem: Triebstruktur und Gesellschaft, Versuch über die Befreiung, Die Permanenz der Kunst.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.