Autor:Hans Sedlmayr

Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Hans Sedlmayr (1896–1984), in Hornstein geboren, hat der bildenden Kunst nach 1800 den Verlust Gottes als Formzerfall gelesen. Verlust der Mitte von 1948 war in der frühen Bundesrepublik ein Hausbuch des Unbehagens an der Moderne.

Leben

Sedlmayr lehrte in Wien, nach 1945 in München, war 1930 in die NSDAP eingetreten und blieb belastet. Der Umweg ist genau diese Herkunft: Wer die Mitte theologisch suchte, hatte sie politisch kompromittiert. Die Kunstgeschichte hat das Buch angefochten und doch nicht ungelesen gelassen. Er starb in Salzburg.

Wirkung

Sedlmayr hat das autonom gewordene Subjekt als Verlust der religiösen Mitte beschrieben: die Kunst, die kein Maß mehr außer sich selbst hat. Gegen Ernst H. Gombrichs Psychologie des Darstellens setzt er die Theologie der Form. Die Öffentlichkeit nahm eine Restauration; er wollte eine Formgeschichte.

Die Belastung gehört in den Vorspann, nicht in die Fußnote. Wer nur Restauration sagt, unterschlägt, dass das Buch eine Formgeschichte schreiben wollte; wer nur die Form rettet, unterschlägt 1930.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Entstehung der Kathedrale, Der Tod des Lichtes.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.