Autor:E. T. A. Hoffmann
E. T. A. Hoffmann (1776–1822), in Königsberg geboren, hat der deutschen Romantik das Unheimliche gegeben, das im Bürgerzimmer sitzt. Der Sandmann ist die Erzählung eines Mannes, der nicht mehr unterscheidet, was Auge und was Wahn ist.
Leben
Jurist im preußischen Dienst, Kapellmeister in Bamberg, Musikschriftsteller, zuletzt Kammergerichtsrat in Berlin. Der Umweg war diese Doppelung: tags die Akten, nachts die Nachtstücke. Den Namen Ernst Theodor Amadeus hat er sich nach Mozart zugelegt. Er starb in Berlin, gelähmt, die letzten Märchen diktiert.
Wirkung
Hoffmann hat das Phantastische nicht ins Mittelalter verlegt, sondern in die Stadt, in die Studierstube, in den Automaten. Coppelius und die Puppe Olimpia, der Kapellmeister Kreisler, der Kater Murr: Das Ich spaltet sich, und die Prosa hält beide Hälften im Blick. Freud hat den Sandmann zur Studie über das Unheimliche genommen; die Erzählung war schärfer als die Diagnose.
Die Oper hat ihn zum Märchenerzähler gemacht, die Nachwelt zum Ahnherrn der Phantastik. Beides greift. Die Sätze sind nüchterner als der Spuk: Sie zeigen, wie Wahrnehmung zur Falle wird, wenn ein fremdes Glas vor das eigene Auge tritt.
Werke
- Die Elixiere des Teufels (1815)
- Der Sandmann (1816)
- Die Bergwerke zu Falun (1819)
In Auswahl außerdem: Lebens-Ansichten des Katers Murr, Nussknacker und Mausekönig.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.