Autor:Colin Crouch

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Colin Crouch (geb. 1944), in Großbritannien geboren, hat der Demokratie nach 1989 den Namen gegeben, unter dem sie hohl wurde. Postdemokratie beschreibt Institutionen, die weiterlaufen, während Konzerne die Agenda setzen und Bürger zu Publikum werden.

Leben

Oxford, der Europäische Hochschulverband, Warwick. Der Umweg ist die empirische Politikwissenschaft: Wer Verbände, Arbeit, Staat vergleicht, sieht die Form, in der Mitbestimmung zur Kulisse wird. Crouch schreibt ins Europäische, nicht nur ins Britische.

Wirkung

Crouch hat Postdemokratie zum Wort der Gegenwart gemacht: Wahlen finden statt, Rechte gelten, und doch ähnelt Politik einem Spektakel, dessen Stoff die Lobby liefert. Gegen Fukuyamas Ende setzt er die Entleerung. Die Diagnose traf die zehner Jahre härter als die neunziger, in denen das Buch entstand.

Gelesen wird es als Kampfbegriff und als Analyse. Die Kritik hat den Titel für zu pauschal, die Empirie für zu westeuropäisch gehalten. Wer nur Populismus sagt, hat die Firma übersprungen, die das Buch zuerst meint.

Werke

In Auswahl außerdem: Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.