Autor:Boris Tomaschewski

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Boris Tomaschewski (1890–1957), in Sankt Petersburg geboren, hat dem Formalismus das Lehrbuch gegeben. Theorie der Literatur von 1925 macht Motiv, Fabel, Sujet und Vers zur Schulgrammatik, weniger genialisch als Schklowski, genau darin haltbar.

Leben

Puschkin-Philologie, OPOJAS, die Textkritik, die Lehre in Leningrad. Der Umweg ist die Edition: Tomaschewski hat Begriffe festgezogen, weil er Texte festziehen musste. Er starb in Leningrad. Die Terminologie überlebte die Verfemung.

Wirkung

Tomaschewski wird weniger zitiert und mehr benutzt. Fabel und Sujet sind Alltagsvokabular der Erzähltheorie, oft ohne seinen Namen. Wer die Schule nur als Verfremdung kennt, unterschlägt die Schulbank.

Gelesen wird er als Pedant. Wer nur das Handbuch kennt, unterschlägt die Puschkin-Arbeit; wer nur die Großen kennt, unterschlägt 1925. Neben Eichenbaum steht er als der, der die Methode lehrbar machte.

Werke

In Auswahl außerdem: die Puschkin-Editionen, die metrischen Studien.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.