Autor:Benedict Wells

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Benedict Wells (geb. 1984), in München geboren, hat dem Debüt die Form der Langspielplatte gegeben: Intro, A- und B-Seite, Outro, die Kapitel nach Dylan-Liedern. Becks letzter Sommer schickt einen Münchner Lehrer Ende dreißig noch einmal hinter den Traum; Wells war vierundzwanzig, Diogenes nahm ihn auf, obwohl der Verlag selten neue Namen setzt.

Leben

Als Benedict von Schirach, ab sechs die bayerischen Internate, weil die Eltern sich nicht kümmern konnten. Der Umweg war dieses Heim: Wells lernte Hunger und das Gefühl, dazwischen zu leben, und legte mit neunzehn den Namen des Großvaters ab, des nationalsozialistischen Reichsjugendführers, den er verurteilt. Berlin, Nebenarbeiten, zurückgewiesene Manuskripte, 2008 das Debüt. Barcelona, wieder Berlin; Vom Ende der Einsamkeit trug den Namen weiter. Er hat auch die Schweizer Staatsangehörigkeit.

Wirkung

Wells hat keinen Künstlerroman mit versöhnlichem Schluss geschrieben, sondern einen über den Verrat an Idealen und die Hartnäckigkeit, mit der das Leben den Traum einholt. Beck entdeckt in einem Schüler das Talent, das er selbst begraben hat, fährt nach Istanbul und steht danach in Italien mit einem Lied, das kommen oder nicht kommen mag. Florian Illies nannte das Debüt das interessanteste seiner Saison; andere rügten Länge und eine B-Seite, die nachlasse. 2015 kam die Verfilmung mit Christian Ulmen.

Die späteren Romane haben den Ton gedämpft und die Internatskindheit unmittelbarer gemacht. Man hat Wells auf das rührende Debüt festgesetzt oder erst ab der Einsamkeit ernst genommen. Beides verfehlt die Schallplatte: zu lang, zu mutig, und genau deshalb der Anfang einer Stimme. Wer nur den Film kennt, kennt die Komödie der Reise; das Buch hält die acht Jahre danach. Diogenes bleibt der Verlag.

Werke

In Auswahl außerdem: Vom Ende der Einsamkeit, Fast genial, Hard Land.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.