Autor:Anna Lowenhaupt Tsing

1952
Die Druckversion wird nicht mehr unterstützt und kann Darstellungsfehler aufweisen. Bitte aktualisiere deine Browser-Lesezeichen und verwende stattdessen die Standard-Druckfunktion des Browsers.

Anna Lowenhaupt Tsing (geb. 1952), in den Vereinigten Staaten geboren und in Santa Cruz lehrend, hat den Kapitalismus an einem Pilz gelesen, der auf gestörten Böden wächst. Der Pilz am Ende der Welt zeigt Leben in den Ruinen, ohne Trost und ohne Untergangspathos.

Leben

Anthropologie, Indonesien, die Wälder, in denen Holz, Recht und Erzählung denselben Raum teilen. Der Umweg über Kalimantan erklärt das Matsutake-Buch: Wer gesehen hat, wie Abholzung und Handel ineinanderliegen, sucht keine reine Wildnis und keinen reinen Markt. Tsing lehrt in Kalifornien und hat in Aarhus interdisziplinär gearbeitet. Die Prosa bleibt erzählend, die Theorie im Geflecht.

Wirkung

Tsing hat die Ethnologie auf Prekarität und Mehr-als-Menschliches umgestellt, ohne das Kapital zu streichen. Der Matsutake ist nicht Metapher allein: Er wächst, wo Plantagen scheitern, und verbindet Sammler, Händler, Wissenschaftler, Ruinen. Zusammenarbeit, Vermischung, die Kunst des Bemerkens: Vokabeln, die Seminare seither nachsprechen.

Die Kritik nennt das zu essayistisch, zu kalifornisch, zu wenig Staat. Wer Tsing nur als Pilzbuch liest, unterschlägt die ältere Arbeit über indonesische Ränder. Wer nur die Ränder kennt, unterschlägt, dass 2015 die Ruine zur Methode wurde. Neben Donna Haraway steht sie als die, die Verwandtschaft im Handel sucht, nicht nur im Labor.

Werke

In Auswahl außerdem: Friction, In the Realm of the Diamond Queen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.