Americanah

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Americanah
Autor(en): Chimamanda Ngozi Adichie
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: S. Fischer
Serie:
Erscheinungsjahr: 2013
Seitenanzahl: 544 Seiten
Originaltitel: Americanah
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3596031842
ISBN-13/

EAN-Code:

9783596031849
Schlagwörter: Migration, Rasse, Nigeria, Blogs
Sachgebiete: Roman
Rezensionen

Americanah ist der 2013 erschienene Roman von Chimamanda Ngozi Adichie. Eine Nigerianerin geht nach Amerika, wird dort schwarz im amerikanischen Sinn – und kehrt zurück.

Inhalt

Ifemelu und Obinze lieben sich in Lagos, unter Militärherrschaft, in einer Schule, in der die klugen Kinder auswandern wollen. Ifemelu bekommt ein Stipendium in den Vereinigten Staaten, stürzt in Armut, Demütigung, eine bezahlte Sexualität, die sie sich nicht verzeihen kann, und baut sich danach ein Leben: Studium, Blog unter dem Titel über Rasse aus der Sicht einer Nicht-Amerikanerin, die Haarpolitik, die Liebhaber, den Erfolg. Obinze strandet ohne Visum in London, putzt, wird abgeschoben, wird in Lagos reich im Immobilienboom.

Adichie lässt Ifemelu bloggen: scharf, witzig, über Afrohaare, über Weiße, die nicht rassistisch sein wollen, über Afrikaner, die Amerikaner spielen. Der Roman ist Liebesgeschichte und Gesellschaftsroman zugleich. Ifemelu kehrt nach Nigeria zurück, das Wort „Americanah“ meint die, die mit dem Ton der Staaten wiederkamen. Obinze ist verheiratet. Sie treffen sich wieder.

Ob das Paar eine Zukunft hat, bleibt angedeutet, nicht verbürgt. Wichtiger ist, dass Ifemelu aufhört, die zu sein, die Amerika aus ihr gemacht hat, ohne die Blogs zu verleugnen.

Einordnung

Adichie, in Enugu geboren, hat nach Half of a Yellow Sun mit diesem Buch die Migration des einundzwanzigsten Jahrhunderts erzählt: nicht als Opfergeschichte, sondern als Beobachtung. Der Roman erhielt den National Book Critics Circle Award. Neben Salman Rushdies Die satanischen Verse steht Americanah als Buch der Ankunft – nur dass hier die Ankunft umkehrbar ist und Rasse erst im Westen zur alles beherrschenden Kategorie wird.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.