Criticism in the Wilderness

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Geoffrey Hartman · 1980 · Sachbuch, Literaturwissenschaft


Das Werk
Deutscher Titel: Criticism in the Wilderness
Autor(en): Geoffrey Hartman
Originaltitel: Criticism in the Wilderness. The Study of Literature Today
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1980
Schlagwörter: Kritik, Kommentar, Wildnis, Literatur
Sachgebiete: Sachbuch, Literaturwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Yale University Press


Umfang dieser Ausgabe: 344 Seiten
ISBN: 9780300123982
Verweise


Criticism in the Wilderness ist das 1980 erschienene Buch von Geoffrey Hartman über die Lage der Literaturkritik, die nicht mehr Richterin des Geschmacks und noch nicht reines Zerlegen ist. Hartman, der vierte im Bunde von Yale, will den Kommentar als eigene Schreibweise retten, gegen den Positivismus und gegen die Allegorie, die nur noch Unlesbarkeit kennt. Eine deutsche Gesamtübersetzung fehlt.

Inhalt

Hartman schreibt über Wordsworth, über Hegel, über die englische Essaytradition und über die amerikanische Universität, in der Kritik zur Profession wurde. Die Wildnis ist der Ort nach dem Verlust der sicheren Auslegung: Man kommentiert weiter, ohne den Text zu besitzen. Wer nur de Man kennt, unterschlägt diese Treue zur Dichtung, die Hartman nicht aufgeben will. Wer nur den Romantikforscher kennt, unterschlägt 1980.

Das Buch ist vermittelnder als die Allegorien, literarischer als Cullers Lehrbuch. Yale bekommt eine Stimme, die Dekonstruktion nicht als Methode, sondern als Lage nimmt. Die Kritik nannte Hartman zu weich, zu essayistisch. Geblieben ist die Auskunft, dass Lesen ein Schreiben bleibt.

Die späteren Arbeiten über die Shoah und das kulturelle Gedächtnis haben das Wilderness-Buch oft überstrahlt. In dieser Reihe gilt die Wildnis der Kritik, nicht das Trauma. Hartman hat beides verbunden, ohne es zu vermischen.

Einordnung

Hartman hat Yale die treue Unruhe gegeben. Neben de Man und Bloom steht er als der, der Kommentar nicht für naiv hielt. Die amerikanische Literaturwissenschaft der achtziger Jahre hat in ihm den Vermittler gesehen, den die Pole zerrissen. Wer Yale nur als Skandal und Agon kennt, hat die Wildnis nicht gelesen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.