Geoffrey Hartman (1929–2016), in Frankfurt geboren, hat die Literaturkritik als Schreiben in der Wildnis nach dem Verlust der sicheren Auslegung gefasst. Criticism in the Wilderness von 1980 will den Kommentar retten, gegen Positivismus und gegen bloße Unlesbarkeit.
Leben
Die Flucht als Kind, England, Yale, die Romantik, später das kulturelle Gedächtnis der Shoah. Der Umweg ist die Rettung: Hartman hat Dichtung die Treue gehalten, die de Man der Rhetorik opferte. Er starb in New Haven.
Wirkung
Hartman hat Yale die vermittelnde Unruhe gegeben. Die Wordsworth-Forschung, die Gedächtnisarbeit, das Wilderness-Buch setzen verschiedene Akzente desselben Lebens. Wer nur die Shoah kennt, unterschlägt 1980.
Gelesen wird er als der Weiche. Wer nur den Essayisten kennt, unterschlägt die Theorie der Kritik; wer nur Yale kennt, unterschlägt Frankfurt. Neben de Man steht er als der, der Kommentar nicht für naiv hielt.
Werke
- Criticism in the Wilderness (1980)
- Saving the Text (1981)
In Auswahl außerdem: Wordsworth’s Poetry, The Longest Shadow.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.