Digging Up Jericho
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Digging Up Jericho |
| Autor(en): | Kathleen Kenyon |
| Originaltitel: | Digging Up Jericho |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1957 |
| Schlagwörter: | Jericho, Stratigraphie, Stadt, Bibel |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Archäologie |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Ernest Benn
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| Umfang dieser Ausgabe: | 272 Seiten |
| ISBN: | |
| Verweise | |
Digging Up Jericho ist der 1957 erschienene Bericht Kathleen Kenyons über die Grabungen am Tell es-Sultan in den Jahren 1952 bis 1956. Kenyon hat Jericho zur ältesten Stadt gemacht, von der das 20. Jahrhundert sprach: Turm und Mauer im vorkeramischen Neolithikum, Schädel mit Stuckgesichtern, und ein biblischer Fall, der sich an der Stratigraphie brach. Das Buch ist populärer als die Grabungspublikation und strenger als die Erbauungsliteratur, die Jericho als Beweis der Posaunen wollte.
Inhalt
Kenyon erzählt den Tell Schicht um Schicht, nicht als Illustration des Buchs Josua. Die Wheeler-Kenyon-Methode – der Schnitt, der die Wände der Quadrate stehen lässt, damit man die Abfolge sieht – wird hier zur Erzählform: Wer nicht stratigraphisch gräbt, vermengt Jahrhunderte. Jericho zeigt eine Siedlung, die um 8000 vor Christus schon Steinmauern und einen Turm hatte, lange bevor Töpferei und Metall das Bild der Stadt zu füllen pflegen. Die Schädel, denen man Gesichter aus Gips aufsetzte, liest Kenyon als Ahnenkult, nicht als Kuriosität.
Gegen John Garstangs Datierung der Mauern, die den Fall der Stadt in die Zeit Josuas legen wollte, setzt Kenyon die Keramik und die Schichtlücke: Die spätbronzezeitliche Stadt, die die Bibel braucht, findet sie nicht in der erwarteten Mächtigkeit. Das ist der Skandal des Buches für eine Leserschaft, die Ausgraben als Bestätigung der Schrift wollte. Kenyon schreibt nicht gegen die Bibel als Text; sie schreibt gegen die Grabung, die den Text schon kannte, bevor die Schaufel ansetzte. Die Stadt ist älter und anders, als die Erbauung sie brauchte.
Der Bericht bleibt anschaulich: Arbeiter, Wetter, der Tell in der Jordansenke, die Logistik einer britischen Grabung nach dem Krieg. Kenyon verteidigt die Langsamkeit gegen den Tourismus des Fundes. Wer nur den Turm sucht, findet hier die älteste Monumentalität des Feldbaus; wer nur Josua sucht, findet die Absage. Die wissenschaftlichen Bände der Excavations at Jericho haben das Material nachgeliefert; dieses Buch hat die These in die Öffentlichkeit getragen, dass eine biblische Stadt zuerst eine vorgeschichtliche ist.
Einordnung
Kenyon hat der biblischen Archäologie die Stratigraphie als Gewissen gegeben und der Vorgeschichte eine Stadt, die älter ist als die Schrift, die sie berühmt machte. Childes städtische Revolution bekommt in Jericho einen Ort, der die Theorie überholt: Mauern vor der Keramik, Kult vor dem Palast. Die spätere Forschung hat Datierungen verschoben, den Turm neu gelesen, die Lücke der Spätbronzezeit diskutiert; die Methode bleibt. Wer nach Carter das Grab als Schatz kennt und nach Childe die Stadt als Stufe, trifft in Kenyon die Grabung, die beides prüft. Die Posaunen sind seither schwerer zu hören.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.