Die Verwandlung der Welt
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Verwandlung der Welt |
| Autor(en): | Jürgen Osterhammel |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | C.H. Beck |
| Serie: | Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung |
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
| Seitenanzahl: | 1568 Seiten |
| Originaltitel: | - |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3406582834 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783406582837 |
| Schlagwörter: | Globalgeschichte, 19. Jahrhundert, Imperien, Moderne |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Geschichte |
| Rezensionen | |
Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts erschien 2009. Jürgen Osterhammel schreibt das Jahrhundert nicht als europäische Vorgeschichte des 20., sondern als den Zeitraum, in dem die Welt zum ersten Mal als eine zusammenhing.
Inhalt
Osterhammel baut das Buch nicht chronologisch, sondern nach Achsen: Zeit und Raum, Sesshaftigkeit und Mobilität, Lebensstandards, Städte, Frontiers, Imperien, Revolutionen, Staaten, Netzwerke, Arbeit, Hierarchien, Wissen, Zivilisierung, Religion. Das 19. Jahrhundert wird so zu einer Epoche der Standardisierung – Uhrzeit, Karten, Pässe, Statistiken – und der Ungleichheit, die diese Standardisierung über den Planeten trägt.
Europa ist darin ein Akteur, nicht das Maß. Qing-China, das britische Empire, die Vereinigten Staaten, das Osmanische Reich, Afrika unter dem Zugriff der Konferenzen: Osterhammel hält sie in einem Satz, ohne sie gleichnamig zu machen. Industrialisierung, Abolition, Nationalismus und die Wissenschaft vom Menschen erscheinen als globale, ungleichzeitige Vorgänge. Wer nur Manchester kennt, kennt die Verwandlung nicht.
Das Buch ist ein Panorama, kein Plot. Die Kunst liegt im Verhältnis: Wann wird aus Verbindung Herrschaft, wann aus Wissen Ordnung, wann aus Freiheit für einige Unfreiheit für andere. Osterhammel urteilt zurückhaltend und genau. Das 19. Jahrhundert endet bei ihm nicht 1914 als Donnerschlag, sondern als ein Gefüge, das den großen Krieg möglich und den Planeten vermessbar gemacht hat.
Einordnung
Das ist die deutsche Globalgeschichte, an der das Fach seither Maß nimmt – in der Nachfolge Braudels, ohne dessen Meer. Wer Weltgeschichte als Addition von Nationalgeschichten kennt, wird hier umgebaut. Der Umfang ist die These: Eine verwandelte Welt lässt sich nicht auf einem Spaziergang erzählen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.