Autor:Hans Mommsen

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Hans Mommsen (1930–2015), in Marburg geboren, hat den Nationalsozialismus als kumulative Radikalisierung gelesen, nicht als Ausführung eines fertigen Plans. Die verspielte Freiheit erzählt den Weg der Weimarer Republik in den Untergang als Versagen von Eliten, Parteien, Verfassung.

Leben

Das Historikerhaus Mommsen, Tübingen, Marburg, Bochum. Der Umweg ist die Funktionsgeschichte: Wer Ämter, Konkurrenz, vorauseilenden Gehorsam untersucht, braucht Hitler nicht als alleinigen Autor. Hans Mommsen starb in Tutzing. Der Historikerstreit hat ihn gegen Nolte gestellt.

Wirkung

Mommsen hat die intentionale Schule angegriffen, ohne den Massenmord zu entlasten: Radikalisierung entsteht im Apparat, der sich überbietet. Weimar erscheint als Republik, die verspielt wurde, nicht als bloße Vorgeschichte. Gegen Bracher setzt er mehr Struktur; gegen Broszat die längere Linie zurück nach 1918.

Gelesen wird er als Funktionalist, oft als Entlastungszeuge missbraucht. Die Kritik hat die Absicht Hitlers für zu sehr gekürzt. Wer Mommsen nur als Gegner Noltes kennt, hat die Weimar-Erzählung nicht gelesen.

Werke

In Auswahl außerdem: Beamtentum im Dritten Reich, Von Weimar nach Auschwitz.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.