Autor:Werner Bartens

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Werner Bartens (geb. 1966 in Göttingen) hat der Medizin das Irrtumslexikon als Patientengespräch gegeben. Lexikon der Medizinirrtümer. Halbwahrheiten, Vorurteile, fragwürdige Behandlungen nimmt Sätze, die Praxis und Illustrierte als Wissen ausgeben, und prüft sie als Arzt und als Redakteur.

Leben

Er studierte Medizin, Geschichte und Germanistik in Gießen, Freiburg, Montpellier und Washington, promovierte über den Fettstoffwechsel, machte den Magister über Rassentheorien und arbeitete in Kliniken, bevor er zur Zeitung ging. Seit 2005 ist er im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung, später leitend. Der Umweg war die doppelte Ausbildung: der Arzt kennt die Studie, der Historiker die Lehre, die sie verdrängt hat. 2004 der Eichborn-Band, viele Wochen auf den Verkaufslisten. Er lebt bei München.

Wirkung

Bartens hat das halbwahre Körperwissen zur öffentlichen Prüfung gemacht, ohne den Leser zum Ärztehasser zu machen – das Buch dieses Titels kam später und schärfer. Cholesterin, Handy, Managerherz: die Halbwahrheit fällt oder wird kleiner. Die Medizin verschiebt sich schneller als ein Lexikon; der Gestus ist geblieben.

Gelesen als Aufklärer, gebraucht als Fernsehgast: Wer nur die Entlarvung der Kollegen will, hat die Stellen verfehlt, an denen Bartens eine unpopuläre Behandlung verteidigt. Wer nur die Zeitung will, unterschlägt, dass 2004 ein Alphabet den Patienten ernst genommen hat. Göttingen die Herkunft; München die Redaktion.

Werke

In Auswahl außerdem: Was hab ich bloß?, Das Ärztehasser-Buch.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.