Autor:Robert Shea

1933 1994
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Robert Shea (1933–1994), in New York geboren, hat mit Robert Anton Wilson die Verschwörung zur Satire gemacht, die später oft für bare Münze genommen wurde. Illuminatus! geht von der Annahme aus, jede Klage aus der Leserpost existiere wirklich; herausgekommen sind drei Bände aus Anarchie, Sex, Illuminaten und Kaltem Krieg, ohne ruhenden Erzähler.

Leben

Redakteur beim Playboy, zuständig für Briefe, in denen die Welt aus geheimen Orden bestand. Der Umweg war diese Post: Shea und Wilson schrieben 1969 bis 1971, als wäre der Wahn der Einsender die genaue Landkarte. Ab 1975 erschien die Trilogie bei Dell; Shea wandte sich danach historischen Romanen zu, ohne den Lärm dieses einen Werks noch einmal zu suchen. Er starb in New York.

Wirkung

Shea hat, zusammen mit Wilson, den Diskordianismus, den bayerischen Illuminatenorden und die Paranoia des Kalten Kriegs zu einer Jagd vermengt, die keine Auflösung will. Das Auge in der Pyramide, der goldene Apfel, Leviathan: Die Form ist die Verschwörung selbst, sprunghaft, zudringlich, komisch, boshaft. 1986 der Preis der libertären Phantastik als Aufnahme in deren Ehrenhalle. Rowohlt hält die deutsche Gesamtausgabe.

Die Nachwelt hat aus der Satire oft eine Quelle gemacht. Anhänger geheimer Lenkung zitieren das Buch, als belege es, was es verlacht; andere lasen es als Befreiung von jeder Ordnung. Beides verfehlt den Witz, der darin besteht, alles zugleich wahr und lächerlich zu halten. Wer Shea nur als Mitverfasser führt, unterschlägt die Redaktionsarbeit, ohne die der Stoff nicht zusammengekommen wäre. Wer nur Wilsons Namen kennt, hat den anderen Mann am Tisch nicht gesehen.

Werke

In Auswahl außerdem: Shike, Der Sarazene.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.