Autor:Richard David Precht
Richard David Precht (geb. 1964), in Solingen geboren, hat philosophische Fragen so erzählt, dass sie die Öffentlichkeit erreichten, und 2018 eine Utopie vorgelegt, die fragt, wie wir leben wollen, wenn Maschinen die Erwerbsarbeit ersetzen. Jäger, Hirten, Kritiker. Eine Utopie für die digitale Gesellschaft verlangt Grundeinkommen, Bildung jenseits der Zurichtung auf den Arbeitsmarkt und politische Gestaltung statt bloßes Mitlaufen hinter den Konzernen.
Leben
Elternhaus links der SPD, zwei vietnamesische Geschwister als Zeichen gegen den Vietnamkrieg, Germanistik und Philosophie in Köln, Promotion über Robert Musil. Der Umweg ist der Verkaufserfolg von 2007: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? machte den Schriftsteller zum öffentlichen Lehrer, mit einer Gesprächssendung im ZDF. Honorarprofessor in Lüneburg und Berlin, wohnhaft in Düsseldorf.
Wirkung
Precht hat die Zeitdiagnose an die Stelle der Systemschrift gesetzt und einen konkreten Vorschlag geliefert, wo die Tagespolitik oft nur verwaltet. Keine ökonomische Logik, sagt er, erzeuge von selbst ein menschenwürdiges Leben; die Verteilung von Lebenschancen sei eine politische Aufgabe. Unersetzbar bleiben Berufe der Zuwendung. Die Titelfiguren – Jäger, Hirten, Kritiker – sollen Tätigkeiten jenseits der Fabrik bezeichnen; sie bleiben Bilder, kein Berufsregister.
Die Kritik nannte Alarmismus und eine zu glatte Lösung. Studien, die Massenarbeitslosigkeit durch Technik nicht bestätigen, kommen kaum vor. Wer Precht nur als Vereinfacher abtut, verfehlt die Frage, die er richtig stellt. Wer ihn als Sozialwissenschaft liest, überfordert den Entwurf. Neben Hartmut Rosas Beschleunigung und Byung-Chul Hans Müdigkeitsdiagnose steht er als populäre Utopie, wo jene die Krankheit beschreiben.
Werke
In Auswahl außerdem: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?, Erkenne die Welt, Tiere denken.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.