Autor:Philomena Essed

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Philomena Essed (geb. 1955), in Utrecht geboren als Tochter surinamischer Eltern, hat Rassismus als Muster des Alltags beschrieben, nicht als Ausnahme der Gewalt. Alltagsrassismus von 1984 machte den Begriff in Europa heimisch.

Leben

Kindheit zwischen Suriname und den Niederlanden, ab den siebziger Jahren Amsterdam, Anthropologie. Der Umweg sind die Gespräche mit surinamischen Frauen in den Niederlanden und mit schwarzen Frauen in Kalifornien: Erfahrung in Arbeit, Wohnung, Geschäft, Nachbarschaft. 1990 die Amsterdamer Doktorarbeit mit Auszeichnung; Lehre später an der Antioch University in Ohio. Sie schreibt weiter über Rassismus, Geschlecht und die Nachbildung des Gleichen in Institutionen.

Wirkung

Essed hat die europäische Rassismusforschung vom Vorfall auf die Wiederholung umgestellt. Bewusst oder unbewusst profitiere jeder Weiße von einer privilegierten Lage; Aufklärung über Minderheiten sei der falsche Weg, zuerst müsse die eigene Kultur untersucht werden. Der niederländische Fall zeigte Verleugnung, Unschuldsgeste und Groll über drohenden Verlust von Vorrechten. Der Begriff wanderte ins Deutsche, oft über die englische Doktorarbeit.

Die Kritik, namentlich Emma Brunt und Hans Moll, warf ihr vor, Eindrücke an die Stelle objektiver Bestimmung zu setzen und die Logik der Militanz zu opfern. Essed beharrt darauf, dass Alltagswissen der Betroffenen eine Quelle ist, keine bloße Stimmung. Wer nach 1984 über Alltagsrassismus, Verleugnung und die Lage schwarzer Frauen spricht, spricht in der Spur dieses Bandes, auch wer die Methode bestreitet.

Werke

In Auswahl außerdem: Understanding Everyday Racism, Inzicht in alledaags racisme.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.