Autor:Arno Geiger

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Arno Geiger (geb. 1968), in Wolfurt in Vorarlberg geboren, hat den Krieg vom Rand erzählt: Briefe, Tagebücher, ein Dorf unter der Wand, in dem noch geheiratet und denunziert wird. Unter der Drachenwand nennt die Felswand über dem Mondsee, nicht ein Märchen; darunter verbringt ein verwundeter Soldat das Jahr 1944. Geiger erhielt für Es geht uns gut den Deutschen Buchpreis; das Mondseebuch brachte ihm den Bremer Literaturpreis.

Leben

Innsbruck, Wien; Wien blieb der Wohnort. Der Umweg war das Haus des Vaters, in dem das Gedächtnis verschwand: Der alte König in seinem Exil lernte Geiger, Stimmen zu hören, die nicht mehr zusammenhängen. Unter der Drachenwand wendet er dasselbe Verfahren auf Nachlässe des Jahres 1944 – als lägen die Papiere vor, nicht die Erfindung. Er schreibt weiter, zuletzt über Liebe und Herkunft, ohne das Vorarlberg zu verleugnen.

Wirkung

Geiger hat 1944 nicht als Lehrstück aufgetragen, sondern als Quartier, Gewächshaus und Einberufung. Der Soldat Veit Kolbe liegt unter der Wand, zwischen Liebe, Garten und der Front, die die Männer holt. Die Montage aus Brief und Tagebuch erzeugt den Schein des Gefundenen; die Kunst liegt darin, dass der Schein trägt. Das Buch führte Bestenlisten an und stand auf der längeren Auswahlliste des Deutschen Buchpreises. Es zählt, weil das Dorf bleibt, während die Geschichte die Jungen abholt.

Man hat die Wärme getadelt, als milde sie den Krieg; man hat die Genauigkeit der Stimmen gelobt. Beides trifft eine Seite. Wer Geiger nur aus dem Demenzbuch kennt, findet hier denselben Respekt vor dem Satz, der nicht mehr ganz gehört. Wer das Mondseebuch für Heimatliteratur hält, hat die Denunziation und die Einberufung nicht gewogen. dtv hält den Text; die Drachenwand bleibt der Ort, an dem 1944 kein Epos ist.

Werke

In Auswahl außerdem: Es geht uns gut, Der alte König in seinem Exil, Das glückliche Geheimnis.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.