Autor:Jean-Baptiste de Lamarck

1744 1829
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Jean-Baptiste de Lamarck (1744–1829), in Bazentin in der Picardie geboren, hat die Veränderung der Lebewesen als natürlichen Vorgang beschrieben, bevor die Auslese einen Träger fand. Die Zoologische Philosophie von 1809 setzt Zeit in die Arten: Gebrauch formt Organe, erworbene Eigenschaften gehen über, ohne dass Lamarck die Vererbung erklären konnte.

Leben

Elftes Kind einer adligen, knappen Offiziersfamilie, Jesuitenschule, dann die Armee im Siebenjährigen Krieg, bis eine Verletzung den Dienst beendete. Der Umweg war das Herbarium: Bankangestellter und unvollendetes Medizinstudium in Paris, die Flore française von 1778, Aufnahme in die Akademie, 1793 die Professur für Insekten und Würmer am neuen Muséum, obwohl er Botaniker war. Dort ordnete er die wirbellosen Tiere und prägte den Namen. Die letzten Jahre erblindet, starb er in Paris und wurde in einem Armengrab beigesetzt.

Wirkung

Lamarck hat Arten aus der festen Schöpfung gelöst und eine Stufenfolge vom Einfachen zum Verwickelteren gedacht, mit Urzeugung am unteren Ende. Der sogenannte Lamarckismus – die Vererbung des Gebrauchs – ist nur das Nebenprinzip; das Buch ist breiter und unsicherer. Charles Darwin setzte 1859 die natürliche Auslese an diese Stelle. Der Name blieb als Gegenlehre hängen, oft grober als der Text.

Cuvier hat ihn öffentlich geschmäht; die Nachwelt machte aus dem verkannten Transformisten eine Figur des Trostes gegen Darwin. Wer Lamarck nur als Irrlehre vom vererbten Hals der Giraffe liest, hat die Philosophie zoologique nicht gelesen. Wer nur den Vorläufer rettet, unterschlägt, dass eine richtige Intuition der Langsamkeit eine falsche Physiologie der Weitergabe nicht trägt.

Werke

In Auswahl außerdem: Flore française, Système des animaux sans vertèbres, Histoire naturelle des animaux sans vertèbres.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.