Der Idiot
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der Idiot |
| Autor(en): | Fjodor Dostojewski |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | S. Fischer |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1869 |
| Seitenanzahl: | 909 Seiten |
| Originaltitel: | Идиот |
| Originalsprache: | russisch |
| ISBN-10: | 3596135109 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783596135103 |
| Schlagwörter: | Unschuld, Schönheit, Petersburg, Mitleid |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Der Idiot ist der Roman von Fjodor Dostojewski, 1868/69 in der Zeitschrift Russki Westnik erschienen. Ein Fürst, den die Welt einen Idioten nennt, weil er gut ist, kehrt nach Russland zurück und richtet in der Güte mehr zugrunde, als Bosheit je vermöchte.
Inhalt
Lew Myschkin kommt aus einer Schweizer Anstalt und begegnet im Zug dem Kaufmann Rogoschin, der von der schönen Nastassja Filippowna spricht. Noch am selben Tag sieht Myschkin ihr Bild im Haus des Generals Jepantschin, dessen jüngste Tochter Aglaja ihn anzieht. Er erkennt in Nastassja nicht die gefallene Frau, sondern die Leidende, und hält um sie an.
Nastassja folgt Rogoschin, kehrt um, treibt Aglaja in die Eifersucht. Als Myschkin sich schützend vor Nastassja stellt, verlässt Aglaja ihn. Unmittelbar vor der Trauung flieht Nastassja wieder zu Rogoschin; er ersticht sie. Myschkin wacht mit dem Mörder an der Leiche, streichelt ihm das Haar und versteht die Fragen nicht mehr. Rogoschin geht ins Zuchthaus, der Fürst zurück in die Anstalt.
Einordnung
Dostojewski wollte den »im positiven Sinn schönen Menschen« darstellen und hat ihn scheitern lassen. Myschkin ist kein Narr der Komödie, er ist die Unschuld, an der sich die Welt reibt, bis sie und er zerbrechen. Die angegebene deutsche Ausgabe folgt einer Übersetzung aus dem Russischen. Neben Schuld und Sühne und den Brüdern Karamasow ist Der Idiot das Buch der Güte, die nicht rettet.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
