Doktor Faustus
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Doktor Faustus |
| Autor(en): | Thomas Mann |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | S. Fischer |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1947 |
| Seitenanzahl: | 671 Seiten |
| Originaltitel: | Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3596294282 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783596294282 |
| Schlagwörter: | Musik, Teufelspakt, Deutschland, Paralyse |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Doktor Faustus ist der Roman von Thomas Mann, 1947 erschienen, im kalifornischen Exil geschrieben. Der Humanist Serenus Zeitblom erzählt das Leben des Tonsetzers Adrian Leverkühn und damit, ohne es ganz zu wollen, die Geschichte Deutschlands in die Katastrophe.
Inhalt
Zeitblom schreibt in den letzten Kriegsjahren die Biographie des Freundes Adrian Leverkühn: Kindheit in Kaisersaschern, Theologie, Umschlag in die Musik, die Syphilis, die er sich bewusst holt, der Pakt. Der Teufel erscheint in Palestrina und verspricht vierundzwanzig Jahre genialen Werks gegen die Liebe. Leverkühn darf nicht lieben.
Er komponiert gegen die erschöpfte Tonalität an, bis zur Zwölftontechnik; die Werke werden kälter und größer. Der Tod des Kindes Echo, das er doch geliebt hat, löst den Zusammenbruch aus. In einer Rede vor Freunden bekennt Leverkühn den Pakt und sinkt in die Umnachtung. Zeitblom schließt, während das Reich untergeht.
Einordnung
Mann hat den Fauststoff auf den Künstler und auf Deutschland gelegt: Irrationalität als Rausch, Technik als Rückfall, das Genie, das nicht lieben darf. Adorno hat die Musiktheorie zugeliefert; Nietzsche das Leben. Der Erzähler Zeitblom ist der gebildete Zeuge, der nicht eingreift. Neben den Buddenbrooks und dem Zauberberg ist Doktor Faustus das düsterste der großen Bücher: ein Roman der Endzeit, der die deutsche Kultur bei ihrem Teufel behaftet.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
